Maschinen oder freie Gewichte – was ist besser?

Wer sich vorgenommen hat, seinen Home Gym Bereich einzurichten, wird oft mit der Frage „Sind Maschinen oder freie Gewichte besser?“ konfrontiert.

Und auch auf den Trainingsflächen in den Fitnessstudios gehen die Meinungen zum Thema auseinander. Daher ist es sinnvoll, sich mit den Vorteilen der verschiedenen Trainingsvarianten auseinanderzusetzen.
Die folgenden Abschnitte zeigen auf, dass sowohl auf der Basis von Maschinen als auch mit freien Gewichten effektive Workouts realisiert werden können.  

Worin liegen die Vorteile vom Maschinentraining?

Maschinentraining basiert auf geführten Gewichten. Das bedeutet, dass Hantelscheiben und Co. im Zusammenhang mit den entsprechenden Bewegungen unweigerlich in ihrer Bahn bleiben.

Vor allem Sportanfänger können von diesem Aspekt profitieren. Denn: auf diese Weise wird oft einer Fehlhaltung oder ähnlichem vorgebeugt – vor allem dann, wenn die Maschinen vor einem Spiegel aufgebaut wurden und es so immer wieder möglich ist, die Bewegungen zu kontrollieren.
Zudem fällt es beim Maschinentraining oft auch eingefleischten Sportlern leichter, ein wenig mehr an ihre Grenzen zu gehen. Ein klassisches Beispiel stellt in diesem Zusammenhang das Bankdrücken dar.
Wer weiß, dass er die Hantelstange notfalls schnell wieder einhaken kann, traut sich oft noch mindestens eine Wiederholung mehr zu.

Welche Vorteile bieten freie Gewichte?

Die Vorteile von freien Gewichten liegen zu einem großen Teil in ihrer Flexibilität. Denn: freie Gewichte können – je nach Übungen – in nahezu alle Richtungen bewegt werden.
Zudem ist es bei ihnen wichtig, dass der Sportler/ die Sportlerin sich selbst um die richtige Richtung kümmert. Je nach Übung und Gewicht kann es sich dabei um eine echte zusätzliche Herausforderung handelt, die unter anderem auch die tieferliegenden Muskeln anspricht.
Klassische Beispiele aus dem Bereich der freien Gewichte sind die Kurzhanteln. Anhand ihrer wird deutlich, dass die Möglichkeiten für Übungen extrem vielseitig sind und mitunter weit über das Spektrum der geführten Gewichte hinausgehen. Letztere bieten meist „nur“ die Möglichkeit, sich auf einen Bewegungsablauf zu fokussieren.

Was ist besser? Freie Gewichte oder Maschinentraining?

Wie anhand der beiden letzten Abschnitte ersichtlich wurde, bieten sowohl Maschinentraining als auch Training mit freien Hanteln Vorteile.
Daher ist es am sinnvollsten, beide Varianten in den Trainingsalltag einzubauen. Das Vorurteil, dass Anfänger generell nicht mit freien Gewichten trainieren sollten, ist falsch. Denn: auch hier kann es helfen, sich frühzeitig auf das Ausbalancieren von Hanteln und Co. zu konzentrieren.

Wichtig ist selbstverständlich, dass – sowohl beim Maschinentraining als auch beim Training mit den freien Gewichten – immer auf die richtige Intensität geachtet wird. Die Anzahl der Wiederholungen und die entsprechenden Gewichte sollten an das Fitnesslevel des Sportlers/ der Sportlerin angepasst werden. Ansonsten drohen – bei beiden Varianten – Überlastungen.

Welche freien Gewichte sind besonders beliebt?

Wer heutzutage mit freien Gewichten trainieren möchte, wird mit einer großen Bandbreite an Möglichkeiten konfrontiert. Vor allem Lang- und Kurzhanteln gehören für passionierte Sportler und Sportlerinnen dazu.
Besonders praktisch gestaltet sich das Ganze, wenn sie direkt im Set gekauft werden. So hat der Sportler/ die Sportlerin die Möglichkeit, das Gewicht optimal an die Übung und das eigene Fitnesslevel anzupassen.
Ein Trend, dessen Siegeszug ebenfalls noch nicht abgerissen ist, ist die Kettlebell. Hierbei handelt es sich um eine besondere Art von Hantel, in deren Zusammenhang vor allem Reiß- und Stoßübungen ausgeführt werden.
Alle freien Gewichte haben jedoch eines gemein: sie fordern nicht nur die äußere, sondern – je nach Workout – auch die innere Muskulatur und sorgen dafür, dass sich der Nutzer/ die Nutzerin nicht nur auf das Bewältigen des Gewichts, sondern auch auf einen hohen Balancefaktor konzentrieren muss.

Beliebte Fitnessmaschinen – welche Highlights bietet der Home Gym Alltag?

Fitnessmaschinen werden ebenfalls in zahlreichen Varianten angeboten. Vor allem die Kraftstationen, die so aufgebaut wurden, dass sie gleich mehrere Übungsoptionen bieten, erfreuen sich hier einer besonderen Beliebtheit.
Wer bisher immer dachte, dass sich ein solcher Tower nur für das größere Home Gym eignen würde, wird bei einem Blick auf das breitgefächerte Sortiment der Hersteller eines Besseren belehrt. Mittlerweile gibt es auch viele kleinere Türme, die sich super auf den entsprechenden Flächen integrieren lassen.

Doch es gibt zudem auch Maschinen, die nicht in Richtung „multifunktional“ arbeiten, sondern sich lediglich auf eine spezifische Bewegung fokussieren. Ein besonders bekanntes und beliebtes Beispiel ist die Rudermaschine. Sie gilt als einer der Inbegriffe der modernen (und klassischen) Fitnessmaschinen und erlaubt es, flexibel und gleichzeitig geführt zu arbeiten.

Die beste Lösung? Ein Mix aus „allem“!

Sportler und Sportlerinnen, die möglichst abwechslungsreich trainieren möchten und ausreichend Platz zur Verfügung haben, sollten in ihrem Home Gym Alltag auf einen Mix aus geführten und freien Geräten setzen.

So kann unter anderem sichergestellt werden, dass es – weitestgehend risikoarm – möglich ist, sich an die eigenen Grenzen heranzutasten und gleichzeitig auch die etwas tieferliegende Muskulatur zu beanspruchen.
Dementsprechend wird selbstverständlich auch Langeweile beim Training vorgebeugt.

Denn: der Körper bzw. die Muskeln werden immer wieder neu gefordert, so dass die Reize vollkommen unterschiedlich sind.
Selbstverständlich ist es dennoch wichtig, auch hier auf ausreichend Pausen zu achten. An trainingsfreien Tagen erholt sich der Körper und startet mit dem Aufbau von Muskeln. Besagter Kraft- und Muskelaufbau sollte immer auch durch eine entsprechend gesunde und abwechslungsreiche Ernährung unterstützt werden.

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