Wie können Schweißflecken und unangenehmer Geruch beim Training verhindert werden?

Schwitzen gehört zu einem fordernden Workout dazu – keine Frage. Manche Menschen transpirieren mehr, andere weniger.

Aber: hierbei handelt es sich um eine wichtige Funktion des Körpers, die anzeigt, dass Muskeln und Co. arbeiten und möglicherweise gerade Höchstleistungen erbringen.
Frischer Schweiß riecht in der Regel nicht. Aber spätestens dann, wenn sich die Schweißflecken besonders auffällig auf dem Shirt zeigen und möglicherweise irgendwann doch auch für die Nase „erriechbar“ werden, ist es an der Zeit, zu handeln.  

Durch das Einhalten einiger Tipps, die Sie auf Hometrainer.de finden, ist es meist möglich, die Kleidung lange frisch und geruchsfrei zu halten.

Weshalb riecht Schweiß überhaupt?

Die unangenehmen Gerüche entstehen auf der Haut. Dort befinden sich mehr als 100 verschiedene Bakterien, die sich besonders gut in den feuchten und warmen Achseln vermehren können. Und genau durch sie entsteht der unangenehme Geruch, vor dem sich sowohl Hobby- als auch Profisportler fürchten. Da die Flüssigkeit inklusive der erwähnten Bakterien mit der Kleidung in Kontakt kommt, beginnt auch diese, zu riechen.

Wer diese Abläufe kennt, kann ein wenig vorbeugen. Denn: nicht alle Kleidungsstücke nehmen den Schweiß-Bakterien-Mix gleich auf und geben ihn auch nicht gleich ab.
Um hier auf der sicheren Seite zu sein, ist es am besten, auf Sport- bzw. Funktionskleidung zu setzen. Die entsprechenden Outfits zeichnen sich durch eine hohe Atmungsaktivität aus und sorgen dafür, dass der Schweiß vergleichsweise schnell abtransportiert wird.

Video: 5 TIPPS gegen SCHWEIßFLECKEN

Tipps gegen Schweißflecken auf der Kleidung

Schweißflecken – egal, ob sie zusätzlich riechen oder nicht – können für alle Beteiligten unangenehm sein. Daher ist es hilfreich, hier vorzubeugen. Die folgenden Tipps helfen in der Regel weiter.

Tipp Nr. 1: Das richtige Waschmittel

Eine hohe Temperatur und das richtige Waschmittel können die geruchsbildenden Bakterien effizient bekämpfen. Feinwaschmittel sollte in diesem Zusammenhang nicht verwendet werden, da es die feinen Löchlein in der Sportkleidung schließt und die Atmungsaktivität stark einschränkt. So hat der Schweiß-Bakterien-Mix erst recht keine Chance, aus der Kleidung zu entweichen.

Weitaus besser sind hier Vollwaschmittel und spezielle Waschmittel für Sportbekleidung geeignet, um der Lage Herr zu werden. Je nach Mittel werden die Bakterien auf der Kleidung vergleichsweise schnell abgetötet und können so keinen (Geruchs-) Schaden mehr anrichten.

Tipp Nr. 2: ein Mix aus Lüften und Waschen

Nach dem Training sollte die Sportkleidung am besten direkt gewaschen werden. Wer hier keine Zeit zum Waschen hat, kann sein Outfit zunächst auf dem Wäscheständer oder an einem passenden Ort lüften.
Bleibt der Schweiß zu lange auf der Kleidung, saugen sich die Textilien in den entsprechenden Bereichen damit voll und der Geruch wird intensiver.
Wer möchte, kann die Kleidung auch zunächst mit Wasser auswaschen und anschließend in der Sonne zu trocknen. Die UV-Strahlung kann die Produktion der Bakterien reduzieren bzw. unterbinden.

Tipp Nr. 3: Sportschuhe waschen

Auch die Sportschuhe gehören zum Trainingsoutfit dazu! Irgendwann müssen auch sie gereinigt werden – und zwar spätestens dann, wenn sie beginnen, unangenehm zu riechen.
Damit die Waschmaschine nicht leidet, ist es am besten, die Schuhe in einen Waschbeutel zu packen und sich für den Schongang zu entscheiden.
Um dafür zu sorgen, dass die Schuhe gut trocknen, werden sie mit Papier ausgestopft.
Dieses saugt die Flüssigkeit auf und schon sind die Schuhe bereit für das nächste Training.

Tipp Nr. 4: Essig gegen Schweißgeruch

Gegen riechende Sportkleidung hilft es meist, neben dem Waschmittel eine Tasse Haushaltsessig mit in die Wäsche bzw. direkt in die Trommel zu geben.

Weißer Haushaltsessig ist beispielsweise bekannt dafür, Bakterien zu töten und unangenehme Gerüche zu neutralisieren.
Und keine Sorge! Die Kleidung riecht in der Regel anschließend nicht nach Essig, sondern dürfte einen frischen Duft versprühen.

Tipp Nr. 5: Zitronensäure gegen gelbe Schweißränder

Die Wirkung der Zitronensäure ähnelt der des Essigs. Zusätzlich bietet sie den Vorteil, dass sie einen bleichenden Effekt besitzt und deshalb gelbe Ränder reduzieren bzw. „löschen“ kann. Sie sollte nur im Zusammenhang mit heller Kleidung eingesetzt werden, da sie dunkle Klamotten ausbleichen würde.

Um das beste Ergebnis zu erzielen reicht es aus, einen Teelöffel Zitronensäurepulver in vier Liter heißem Wasser aufzulösen und die Kleidung für eine Stunde einweichen zu lassen. Danach kann das Kleidungsstück wie gewohnt gewaschen werden.

Welche Tipps helfen direkt vor dem Sport gegen Schweißbildung?

Wer sich keine Gedanken darüber machen möchte, wie er die Schweißflecken auf seiner Kleidung entfernen kann, kann schon einen Schritt vorher starten und eine verstärkte Schweißproduktion von Beginn an bekämpfen. Hier können die folgenden Tipps weiterhelfen!

Tipp Nr. 1: ein verlässliches Antitranspirant

Ein Antitranspirant wirkt meist noch ein wenig intensiver als klassische Deodorants. Die enthaltenen Aluminiumsalze verengen die Schweißporen, so dass weniger Flüssigkeit austritt.
Einer allzu starken Vermehrung der Bakterien wird dementsprechend vorgebeugt.

Tipp Nr. 2: ein Unterhemd tragen

Ein Unterhemd fängt den Schweiß in den entsprechenden Bereichen auf, bevor dieser zum eigentlichen Sporttop gelangen kann. Dies gilt vor allem dann, wenn auf moderne Funktionsunterwäsche gesetzt wird.

Tipp Nr. 3: Schweiß mit Silber bekämpfen

Viele Sportkleidungsstücke beinhalten Silberionen. Diese sind ebenfalls dazu in der Lage, einer Geruchsbildung vorzubeugen.
Sportler mit einer eher sensiblen Haut sollten jedoch vorsichtig sein, denn: die Ionen machen keinen Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Bakterien. Das bedeutet, dass sie jedes Bakterium abtöten, mit dem sie in Kontakt kommen. Dieser Effekt kann bei Menschen mit empfindlicher Haut zu Ausschlag und Juckreiz führen.

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