Worauf sollte man beim Kauf eines Fitnessrades für zuhause achten?

Regelmäßige Ausdauersporteinheiten können dabei helfen, die eigene Kondition zu verbessern und das individuelle Fitnesslevel zu erhöhen.

Wer keine Lust auf die klassische Fitnessstudio Atmosphäre hat, kauft sich oft ein Fitnessrad bzw. ein Ergometer für Zuhause.
Aufgrund der großen Nachfrage ist die Auswahl in diesem Bereich scheinbar grenzenlos. Egal, ob als Einsteigermodell oder in der Fortgeschrittenen-Variante: hier dürfte jeder auf seine Kosten kommen. Unter anderem auch aufgrund der teilweise deutlichen Preisunterschiede stellt sich schnell die Frage, worauf beim Kauf eines Fitnessrades geachtet werden sollte. Was genau sollte ein Fitnessrad mit sich bringen, damit ein ideales Training gewährleistet werden kann?

Die Anforderungen, die an moderne Ergometer gestellt werden, sind hoch. Die Geräte müssen ein überzeugendes Maß an Stabilität aufweisen, mit einigen „Extras“ ausgestattet sein und zudem auch mit Hinblick auf den Nutzerkomfort keine Wünsche offenlassen. Der Blick auf die technischen Daten kann auch dabei helfen, herauszufinden, ob das betreffende Gerät optimal für den eigenen Bedarf geeignet ist.

Individuelle Einstellungen für mehr Trainingskomfort

Wie im Zusammenhang mit dem klassischen Fahrrad gilt auch für das Ergometer, dass alle Maße an den jeweiligen Nutzer angepasst werden sollten.
Sattel und Lenker müssen korrekt eingestellt sein, damit der Körper sich in der richtigen Position befindet. Werden hier Kompromisse eingegangen, kann dies dem Körper schaden und das Training weniger effektiv machen.

Höhenverstellbare Lenker und Sattel gehören an so gut wie jedem Fitnessrad zum Standard. Zudem sollte der Sattel möglichst bequem sein, damit auch längere Trainingseinheiten absolviert werden können.

Ein sicherer, stabiler Stand

Ein hohes Maß an Stabilität schafft die Basis für ein sicheres Training. Je nach Untergrund kann es hier helfen, eine geeignete Schutzmatte zu nutzen. Diese ist in der Regel dazu in der Lage, Unebenheiten auszugleichen.

Zudem schützt sie vor Schädigungen und Druckstellen auf dem Boden. Ein stabiler Stand kann weiterhin auch durch ein vergleichsweise hohes Eigengewicht realisiert werden. Als „Grundregel“ gilt hierbei: je schwerer das Gerät, desto fester der Stand. Hier lohnt sich ein Blick auf den Bereich der technischen Daten.

Die Angaben zum zulässigen Maximalgewicht

Die maximale Belastung gibt an, wie schwer der Nutzer/ die Nutzerin des jeweiligen Fitnessrades sein darf. Hier sollte auf keinen Fall zu knapp kalkuliert werden. „Ganz nebenbei“ handelt es sich bei dem zulässigen Maximalgewicht ebenfalls um einen Indikator, wenn es darum geht, Rückschlüsse auf die Stabilität und den Aufbau des Rades zu ziehen.
Denn: Fitnessräder, die sich durch ein vergleichsweise hohes Maximalgewicht auszeichnen, müssen selbstverständlich auch entsprechend robust sein.

Die „Betriebsgeräusche“

Quietschen und Knarren während des Trainings kann den Trainingskomfort nachhaltig beeinflussen.
Daher sollten Fitnessräder für den Hausgebrauch unbedingt so leise wie möglich arbeiten. Wer hier auf Erfahrungswerte setzen möchte, sollte sich unter anderem mit den Bewertungen anderer Nutzer befassen. Hier lassen sich etwaige Schwachstellen, wie zum Beispiel laute Betriebsgeräusche, meist schnell ausfindig machen.

Trainingscomputer

Die meisten modernen Fitnessräder sind in der heutigen Zeit mit einem großen Display inklusive der entsprechenden Funktionen ausgestattet.
Dank dieses „Extras“ kann das Training noch weiter optimiert und an den persönlichen Anspruch angepasst werden.
Auf Basis der Standardprogramme lassen sich unter anderem Distanz, Kalorien, Zeit, Umdrehungen pro Minute und Widerstand tracken. Die Messung der Herzfrequenz ist auch sinnvoll, da die entsprechenden Werte eine Überlastung anzeigen können. Noch dazu spielt besagte Herzfrequenz auch mit Hinblick auf die Fettverbrennung eine wichtige Rolle.

Die Möglichkeiten, die sich mit Hinblick auf Trainingscomputer ergeben, wurden im Laufe der Zeit kontinuierlich erweitert. So bieten viele Hersteller auch zusätzliche Gadgets an, um das Training effizienter zu gestalten.
Besonders beliebt sind hier beispielsweise das „HIIT“ (High Intensity Interval Training) -Programm, Bergfahrten und TV- bzw. Internetempfang. Je nach Anbieter ist es oft möglich, auch kleine Wettbewerbe mit anderen Trainierenden zu starten. So profitieren die Trainierenden von einer zusätzlichen Motivation, die den eigenen Ehrgeiz ankurbelt.

TÜV-Siegel – ein verlässlicher Anhaltspunkt von vielen

Ein TÜV Siegel auf einem Fitnessrad unterstreicht dessen Sicherheit. Aber: der TÜV kann nicht überprüfen, für welche Trainingsziele das jeweilige Gerät optimal geeignet ist und ob das jeweilige Gerät zum Sportler passt. Daher handelt es sich hierbei um ein wichtiges, aber nicht um das einzige Kriterium. Die eigenen Erwartungen an das „perfekte“ Training sollten immer parallel hinterfragt werden.

Kopplungsoptionen mit anderen Geräten

Ergometer lassen sich in der Regel mit Apps und Zusatzgeräten, wie zum Beispiel einer Pulsuhr, noch individueller nutzen.
Ein besonders wichtiger Punkt, der mit Hinblick auf das Erreichen des jeweiligen Trainingsziels eine wichtige Rolle spielt, ist das Tracking. Daten, wie zum Beispiel Trainingsdauer und Intensität, lassen sich nach dem Workout auf den PC übertragen und zeigen auf, welche Fortschritte bereits erzielt wurden. So fällt es oft leichter, am Ball zu bleiben.

Das Preis-Leistungsverhältnis

Fitnessräder werden in verschiedenen Preisklassen angeboten. Nicht immer ist die teuerste Variante auch wirklich die beste. Weitaus wichtiger ist es, dass das entsprechende Gerät auch optimal zum eigenen Trainingsstil und den persönlichen Erwartungen passt.

Oder anders: wer Funktionen rund um Tracking und Co. nicht braucht, muss sie selbstverständlich auch nicht kaufen. Am einfachsten ist es, sich zunächst Gedanken über die eigenen Trainingserwartungen zu machen und dann ein Gerät zu finden, das optimal zu genau diesem Anspruch passt.

Selbstverständlich ist es jedoch auch „erlaubt“, ein wenig in die sportliche Glaskugel zu blicken. Wer weiß, dass er seinen Fokus in Zukunft ein wenig ausweiten möchte, kann sich natürlich auch für ein Modell auf Hometrainer.de entscheiden, das mit einem breitgefächerten Spektrum an Möglichkeiten aufwartet.

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