Kettlebells oder Kurzhanteln? Was ist besser?

In einer Zeit, in der es immer mehr aktive bzw. sportaffine Menschen lieben, sich ihr eigenes Home Gym einzurichten, wird die Frage „Kettlebells oder Kurzhanteln?“ immer aktueller.

Doch welches Trainingsgerät ist eigentlich effektiver? Gibt es eine „bessere Variante“? Oder besser gesagt: von welchen Faktoren ist abhängig, ob sich ein Sportler/ eine Sportlerin lieber für die Kettlebell entscheiden sollte?

Die folgenden Abschnitte auf Hometrainer.de zeigen auf, dass jedes der beiden Trainingsgeräte durchaus seine Vorteile hat. Zudem nehmen weder Kettlebells noch Kurzhanteln viel Platz im Home Gym ein. Sie lassen sich dementsprechend auch super auf vergleichsweise kleinen Flächen integrieren.

Kurzhanteln – die Klassiker im Kraftsport

Bei Kurzhanteln handelt es sich um absolute Klassiker. Sie können auf vielseitige Weise eingesetzt werden und gehören in den allermeisten Fitnessstudios (und auch im Home Gym) zur „Grundausstattung. Auch wenn sie vergleichsweise schlicht aussehen, besteht die Möglichkeit, mit ihrer Hilfe immer wieder neue Impulse zu setzen.

Egal, ob im Zusammenhang mit Bizeps-Curls oder als Zusatzgewicht bei anderen Übungen, wie zum Beispiel Squats, zeigen sie ihre Vorteile auf unterschiedlichen Ebenen. Sie lassen sich leicht in eine bestehende Workoutstruktur integrieren und stehen in den verschiedensten „Gewichtsklassen“ zur Verfügung.

Wer sich für ein Kurzhantelset entscheidet, verfügt über die Möglichkeit, die jeweilige Belastung optimal an das eigene Fitnesslevel und die entsprechenden Fortschritte anzupassen.

Mehr als nur ein Trend: die Kettlebells

Kettlebells werden im Volksmund oft unter anderem als „Kugelhanteln“ bezeichnet. Dies liegt an ihrer klassischen Form, die tatsächlich in gewisser Weise an eine Kugel mit Griff erinnert.
Auch die Kettlebells lassen sich weitestgehend flexibel einsetzen und können dabei helfen, gezielt Muskeln aufzubauen. Ob die Kugelhantel dann mit beiden Händen oder nur mit einer Hand umschlossen wird, ist vom jeweiligen Fitnesslevel, jedoch auch von der Art der Übung abhängig.
Im Gegensatz zu Kurzhanteln werden die Kettlebells meist im Zusammenhang mit eher „schwungvollen“ Übungen verwendet.

Die Bewegungen sind meist schwingend und bieten – gerade mit Hinblick auf ein funktionales Training – ein hohes Maß an Flexibilität. (Doch Vorsicht! „Schwung“ bedeutet natürlich nicht, dass die betreffenden Bewegungen weitestgehend unkontrolliert ausgeführt werden dürfen! Selbstverständlich ist auch hier auf einen Mix aus Kontrolle, der korrekten Haltung und einer angemessenen Intensität zu achten!)

Gerade dann, wenn der Sportler/ die Sportlerin unter anderem auch seine/ ihre Reaktionsgeschwindigkeit optimieren möchte, stellen die Kettlebells bzw. die Kugelhanteln eine sinnvolle Alternative dar.  

Auch viele Profisportler greifen auf diese „Gewichtsaccessoires“ zurück, wenn es darum geht, zu stoßen bzw. zu reißen.
Wer gerade erst mit dem Kettlebell Training beginnt, sollte unter anderem darauf achten, mit einem geringen Gewicht zu starten und sich langsam an die neuen Impulse zu gewöhnen.

Hier kann es unter anderem helfen, die Kugelhanteln zu kreisen. Gerade dann, wenn vorher noch nie mit dieser Art von Hantel gearbeitet wurde, ist ein mehr oder weniger ausgeprägter Muskelkater fast schon vorprogrammiert. Doch keine Sorge! Mit jeder Trainingseinheit gewöhnt sich der Körper im Allgemeinen ein wenig mehr an die neuen Reize.
Wie im Zusammenhang mit anderen Geräten, ist bei der Verwendung von Kettlebells auf eine saubere Ausführung zu achten. Bei Gelenkbeschwerden und Co. ist das Training abzubrechen.

Video: Kettlebell vs Kurzhantel: VORTEIL für Kettlebell?

Die ideale Lösung: eine Kombination aus Kurzhantel- und Kettlebell Workout?

Generell ist es immer sinnvoll, einer Monotonie beim sportlichen Workout vorzubeugen. Daher spricht (sofern keine Gelenkbeschwerden oder ähnliches vorliegen) in der Regel nichts dagegen, Kurzhantel- und Kettlebell Training miteinander zu kombinieren.

Im Gegenteil! Auf diese Weise lassen sich immer wieder neue Reize setzen, die einander auf wunderbare Art ergänzen können. Ein Beispiel? Während der Einsatz von Kurzhanteln dabei helfen kann, den Bi- oder Trizeps zu fordern, eignen sich Kettlebells super dazu, die Schultermuskulatur aufzubauen.
Wie auch mit Hinblick auf die Kurzhanteln kann es sich auch bei den Kettlebells lohnen, sich über den praktischen Setkauf zu informieren. Auf diese Weise ist es immer wieder möglich, die Gewichte an den eigenen Fortschritt anzupassen.

Übungsideen mit Kurzhanteln und Kettlebells

Wer sich auf der Suche nach Übungen rund um Kurzhanteln und Kettlebells befindet, wird mit einer großen Anzahl an Optionen konfrontiert.
Besonders beliebt sind hierbei unter anderem:

  • Bizepscurls
  • verschiedene Trizepsübungen
  • Übungen, in deren Zusammenhang der Rücken angesprochen wird
  • Liftübungen
  • das bereits weiter oben erwähnte Reißen und Stoßen.

Selbstverständlich sollte das entsprechende Workout auch immer an das jeweilige Trainingsziel angepasst werden. Diese „Grundregel“ gilt sowohl für Übungen aus dem Kraft- als auch für Übungen aus dem Ausdauerbereich.
Das bedeutet: wer sich vorgenommen hat, Muskeln aufzubauen, sollte sich vor allem auf mehr Gewicht, aber weniger Wiederholungen konzentrieren.
Etwas anders verhält es sich, wenn der Fokus auf eine verbesserte Ausdauer/ Kondition gelegt werden soll. In diesem Fall ist es „erlaubt“, zu weniger Gewicht zu greifen. Dafür sollte aber die Anzahl der Wiederholungen pro Satz – je nach Trainingsziel – nach oben angepasst werden.

Doch auch hier gilt: Abwechslung ist erlaub und erwünscht! Wer sein Workout zwar regelmäßig ausführt, aber keine Routine aufkommen lässt, sorgt dafür, dass sein Innerer Schweinerund gut in Schach gehalten werden kann.

Fazit

Die Frage danach, ob es sich beim Kettlebell- oder beim Kurzhanteltraining um die bessere Art von Training handelt, kann nicht standardisiert beantwortet werden. Wer hier möglichst vielseitig arbeiten möchte, setzt einfach auf beide Varianten.

Wer jedoch gerade erst in seine sportliche Laufbahn startet und dementsprechend noch keine Erfahrungen mit Hantel- und Krafttraining sammeln konnte, kann gut beraten sein, zunächst mit der Kurzhantel einzusteigen, um dann im Zusammenhang mit den oft schwingenden Bewegungen beim Kettlebell Training die eigene Kraft und die Auswirkungen auf den Körper noch besser einschätzen zu können.

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