Powerplate - mehr als "nur" ein Trend?

Dass es in der Fitnesswelt immer wieder neue Trends gibt, ist bekannt. Der Siegeszug von Powerplate scheint jedoch nicht abzureißen.

Die vibrierenden Platten gehören in vielen Fitnessstudios zum Standard und kommen auch in immer mehr Home Gyms zum Einsatz.  

Die Effekte, von denen im Zusammenhang mit Powerplate immer wieder die Rede ist, sind beeindruckend. Unter anderem wird hier von Gewichtsreduktion, einer Stärkung der Rückenmuskulatur und von Körperdefinition gesprochen.
Weiterhin werden auch immer wieder die positiven Auswirkungen mit Hinblick auf eine Linderung von Cellulite erwähnt. Doch hält das Gerät, was es verspricht? Welche Vorteile hat das Trainieren auf der Powerplate? Wie funktioniert dieser Fitnesstrend?

Wie trainiert man auf der Powerplate?

Das Prinzip rund um die Powerplate ist weniger revolutionär, sondern eher simpel. Der mögliche Effekt ist jedoch umso erstaunlicher. Von außen betrachtet handelt es sich bei dem Gerät um eine Art „Rüttelvorrichtung“, auf die sich der/ die Trainierende stellt.
Beginnen die Vibrationsbewegungen, „wehrt“ sich der Körper gegen das Rütteln und nutzt hierzu seine Muskeln. Auf diese Weise werden beim Workout unter anderem auch Regionen angesprochen, die sonst weniger Beachtung finden. Vor allem die tieferliegenden Muskelpartien sind gefordert, wenn es beispielsweise darum geht, möglichst stabil und gerade zu stehen.

Was sollte beim Training auf der Powerplate beachtet werden?

Im Fitnessstudio erfolgt das Training auf der Powerplate in der Regel unter Aufsicht von geschultem Personal. Mit Vorsicht und Übung spricht jedoch nichts gegen eine Nutzung im eigenen Home Gym. Besonders wichtig sind unter anderem eine gerade Haltung und das Wissen, dass das Workout im Falle von Schmerzen, Kreislaufbeschwerden und Co. beendet werden muss.

Um möglichst schnell einen überzeugenden Effekt zu erzielen, reicht es in der Regel aus, ein- bis zweimal in der Woche für eine halbe Stunde zu trainieren. Doch Vorsicht! Es wäre definitiv falsch, ohne Warm-Up loszulegen! So können die Gelenke auf das anstehende Training vorbereitet werden.

Die einzelnen Übungen sind dann lediglich circa 30 bis 60 Sekunden lang. In ihrem Zusammenhang werden verschiedene Muskelpartien beansprucht. So ist es möglich, nach und nach den kompletten Körper zu trainieren.

Zusatztipp von Hometrainer.de: Anfänger, die noch nie auf einer Powerplate standen, sind gut beraten, im ersten Schritt tatsächlich „nur“ zu stehen, um die Bewegungen der Platte und die Auswirkungen auf den Körper kennenzulernen.

Was bewirkt das Training auf der Powerplate?

Viele Sportler stellen sich die Frage, ob das Training auf der Powerplate ein klassisches Workout ersetzen kann. Fitnessexperten haben hierauf leider keine eindeutige Antwort.

Fest steht: der Körper ist durch die Vibration gezwungen, mit den Muskeln zu reagieren.
Je intensiver die Vibration ist, desto stärker werden infolgedessen auch die Muskeln beansprucht.
Wer jedoch möglichst umfangreich und vielseitig arbeiten möchte, sollte seine regelmäßigen Einheiten auf der Powerplate durch klassische Übungen ergänzen. So entsteht ein abwechslungsreicher Trainingsplan, bei dem es in der Regel auch leichter fällt, am Ball zu bleiben.

Welche Vorteile bietet das Training auf der Powerplate?

Das Powerplate Training erfreut sich nicht umsonst so großer Beliebtheit. Bei richtiger Ausführung der Übungen profitiert der Körper oft in vielerlei Hinsicht. (Bitte beachten: bei den folgenden Vorteilen handelt es sich um Möglichkeiten. Wie der Körper des Powerplate Nutzers reagiert, ist unter anderem vom persönlichen Fitnesslevel und der Art der Übungen abhängig!)

Vorteil Nr. 1: Muskelaufbau

Da die Muskulatur auf der vibrierenden Powerplate enorm angesprochen wird, werden sowohl die oberen als auch die tieferen Muskelschichten gefordert. Zum Vergleich: im Durchschnitt beansprucht der nicht-trainierende Mensch bei „normaler Alltagsbelastung“ ungefähr 60 Prozent seiner Muskeln.
Durch die Powerplate werden auch die restlichen 40 Prozent miteinbezogen. Dies bringt in der Regel – gerade zu Anfang immer - Muskelkater mit sich. Daher sollte das Training auf der Powerplate im Idealfall durch Massagen ergänzt werden.   

Vorteil Nr. 2: Gewichtsreduktion

Das Training auf der Powerplate kann auch mit Hinblick auf das Ziel einer Gewichtsreduktion helfen. Die Muskeln verbrauchen allgemein mehr Energie und die Fettreserven werden eher angezapft. Aber: das Workout reicht in der Regel nicht aus, um deutliche Effekte zu erzielen. Eine ausgewogene Ernährung ist ebenso wichtig. Das Prinzip, mehr Kalorien zu verbrennen als zu sich zu nehmen, sollte entsprechend beachtet werden.

Vorteil 3: Training auf der Powerplate kann dabei helfen, Osteoporose vorzubeugen

Die Vibrationen der Platte können den Knochenaufbau unterstützen. Somit kann das Skelett entsprechend stabilisiert werden.

Vorteil Nr. 4: Rückenschmerzen kann oft vorgebeugt werden

Jeder siebte Arbeitnehmer leidet unter Rückenschmerzen. Im Körper befinden sich insgesamt 140 Muskeln, deren Aufgabe es ist, den Rücken zu stabilisieren und die mit der Powerplate „durchgeschüttelt“ werden.

Im Endeffekt klingt die Powerplate durchaus nach einem kleinen „Fitnesswunder“. Um hier optimale Voraussetzungen zu schaffen, ist ein regelmäßiges und sauberes Training jedoch nötig.

Hinzu kommt – wie oben erwähnt – dass jeder Körper anders reagiert. Dementsprechend kann – wie im Zusammenhang mit anderen Trainingsgeräten – keine Garantie gegeben werden.

Hilft Powerplate auch bei Cellulite?

„Orangenhaut“ ist in der Regel genetisch bedingt und zeigt sich zu 60 bis 80 Prozent im Gesäßbereich und an den Oberschenkeln. Viele Frauen sind von diesem Problem betroffen und wünschen sich schon lange ein effektives Mittel gegen die unerwünschten Dellen und Beulen. Ein regelmäßiges Training auf der Powerplate kann hier unterstützend wirken. Denn: das Rütteln fördert die Durchblutung und kann das Gewebe straffen.

Gut durchblutetes Gewebe lässt die Haut im nächsten Schritt glatter und gesünder aussehen. Zudem sind viele Experten der Meinung, dass das Training Cellulite vorbeugen oder eine weitere Ausbreitung verhindern kann. Aber: gegen bereits vorhandene Orangenhaut ist auch die Powerplate so gut wie machtlos.

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