Laufen oder Fahrradfahren – was ist besser?

Wer sich mit Ausdauersport befasst, stößt vergleichsweise schnell auf zwei Klassiker: das Laufen und das Fahrradfahren.

Beide Sportarten haben ihre Fans. Und immer wieder kommt die Frage auf, was eigentlich „besser“ sei: das Joggen oder das Fahren auf dem Rad?

Die folgenden Abschnitte zeigen auf, dass es keine wirklich standardisierte Antwort auf diese Frage gibt. Im Gegenteil! Beide Ausdauersportarten haben ihre Vorteile und können zu einem aktiven Leben beitragen.

So ist die Frage nach der „besseren“ Variante oft auch eine Frage des individuellen Geschmacks. Die folgenden Abschnitte können eine kleine „Entscheidungshilfe“ darstellen.

Welche Vorteile bietet Fahrradfahren?

Egal, ob Mountainbike, Rennrad oder Holland-Bike: es gibt viele verschiedene Varianten von Rädern, die dabei helfen können, dass der berühmte „frische Wind um die Nase“ genossen werden kann.

Wer regelmäßig radelt, trainiert seine Ausdauer auf besondere Weise. Zudem schont er seine Gelenke, da beim Radfahren das stetige „Aufprallen“, wie es zum Beispiel beim Joggen im Wald üblich ist, entfällt.
Stattdessen besteht die Möglichkeit, unter anderem auch längere Strecken in Angriff zu nehmen, Tagestouren zu planen und so nach und nach verschiedene Städte und Regionen kennenzulernen.

Selbstverständlich sollte bei aller Begeisterung für das Fahrradfahren unter anderem auch auf den Sicherheitsaspekt geachtet werden. Gerade in unebenem Gelände macht es Sinn, einen Helm zu tragen. Auch Handschuhe und Ellenbogenschoner können dabei helfen, die Auswirkungen von Verletzungen in Grenzen zu halten.

Kurz: beim Fahrradfahren handelt es sich um eine tolle Option, die Natur zu genießen und mit Freunden und Familie unterwegs zu sein. Je nach Strecke halten sich die Anforderungen an die eigene Fitness in Grenzen, so dass auch Einsteiger auf ihre Kosten kommen. Gleichzeitig können sich fortgeschrittene Sportler natürlich auch immer wieder an ihre Grenzen pushen.

Video: Was ist besser Laufen oder Fahrrad fahren?

Laufen als Volkssport?!

Viele passionierte Läufer gehen ihrem Hobby bei Wind und Wetter nach. „Nur“ weil es regnet, auf das Training verzichten? Niemals! Immerhin gibt es die passende Kleidung!
Gesunde Gelenke, ein stabiles Herz-Kreislaufsystem und einen entsprechenden Laufstil vorausgesetzt, spricht in der Regel nichts gegen regelmäßige Laufeinheiten.
Vor allem im Zusammenhang mit der nötigen Ausstattung dürfen hier jedoch keine Kompromisse eingegangen werden. Ein stabiles Schuhwerk ist Pflicht! Ansonsten zeigen sich oft vergleichsweise schnell Schäden im Bereich der Gelenke.

Ein besonderer Vorteil des Laufens ist zweifelsohne, dass sich Erfolge oft schnell zeigen. Wer sich daher auf der Suche nach regelmäßigen Motivationsschüben befindet, kann gut beraten sein, dem Laufsport eine Chance zu geben.
Mit seiner Hilfe lassen sich Kondition und Ausdauer oft leicht verbessern.

Hinzu kommt: beim Laufen handelt es sich um eine Art von Freizeitbeschäftigung, der ohne größere Vorbereitungen nachgegangen werden kann. Wer dementsprechend spontan Lust auf eine Laufrunde am Abend hat, dürfte Schwierigkeiten damit haben, eine passende Ausrede zu finden.

Indoor Alternativen für schlechtes Wetter

Sowohl für das Joggen als auch für das Fahrradfahren gibt es mittlerweile Alternativen, die – gerade bei schlechtem Wetter – dafür sorgen, dass das Training nicht zwangsläufig ausfallen muss.
Wer in seinem Home Gym ausreichend Platz hat, kann unter anderem auf ein Laufband oder ein Fitness Rad setzen. Diese Gerätschaften werden heutzutage in vielen verschiedenen Varianten angeboten, so dass hier jeder auf seine Kosten kommen dürfte.
Unter anderem besteht im Zusammenhang mit diesen Trainingsgeräten auch die Möglichkeit, die eigenen sportlichen Erfolge bzw. den Trainingsplan zu tracken. So stellt es in den meisten Fällen kein Problem dar, eine Verbindung zu Apps herzustellen. So werden die eigenen Workoutgewohnheiten noch ein wenig anschaulicher.

Zusatztipp von Hometrainer.de: Hobbysportler, die keine Lust auf das klassische Rad oder das klassische Laufband haben, können unter anderem auch auf den Crosstrainer setzen. Dieser vereint viele Charakteristika beider Geräte in sich und gehört daher auch in den allermeisten Fitnessstudios zur Standardausstattung.

Im Zusammenhang mit den erwähnten Indoor Varianten gelten jedoch ähnliche „Grundregeln“ wie für den Outdoorsport: es braucht eine Kombination aus einem festen Schuhwerk und atmungsaktiven Kleidungsstücken, um für einen stabilen Halt und einen hohen Trainingskomfort zu sorgen.

Wer sollte sich für das Fahrrad und wer sollte sich für das Laufen entscheiden?

Sowohl beim Fahrradfahren als auch beim Laufen handelt es sich um Sportvarianten, die nachhaltig dabei helfen können, die eigene Kondition zu verbessern. Viele Sportler entscheiden sich auch dazu, beides miteinander zu kombinieren und so immer wieder neue Trainingsanreize zu setzen.
Wer jedoch Probleme mit seinen Gelenken – gerade im Knie- und im Knöchelbereich – hat, sollte sich besser ausschließlich für das Fahrrad (oder für den oben erwähnten Crosstrainer) entscheiden.

Sollten im Laufe des Trainings Schmerzen auftreten, gilt es natürlich, das Workout zu beenden. Auch dann, wenn beispielsweise die Knie nach dem Laufen (oder nach dem Radfahren) schmerzen, kann es sein, dass der Knorpel im Laufe der Jahre in Mitleidenschaft gezogen wurde. In diesem Fall ist es wichtig, die Beschwerden abzuklären bevor weiter trainiert wird.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass es sich sowohl beim Joggen als auch beim Fahrradfahren in der Regel um zwei tolle Möglichkeiten handelt, sich fit zu halten – je nach Fitness- und Gesundheitslevel auch im höheren Alter.

Eines haben zudem beide Sportarten gemein: ihnen wird nachgesagt, dass sie glücklich machen. Dies liegt jedoch nicht nur an den oft vergleichsweise früh einsetzenden Trainingserfolgen, sondern unter anderem auch daran, dass durch die Bewegungen Endorphine ausgeschüttet werden. Und was wäre entspannender als eine Lauf- oder Fahrradrunde nach einem anstrengenden Tag?

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